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Die Neugier spornt uns an, verlängert unser Leben und ist außerdem der Ursprung unseres Wissens. Doch die Neugierde kann auch tückisch sein. Erich Kästner meinte: „Die Neugierde ist der Tod der Freude.“, dies zeichnet sich vor allem dann ab, wenn man zu Beispiel den Schluss eines Buches zuerst liest. Überraschungen sind also auch eine Form der Neugier. Außerdem kann sie gefährlich sein, zum Beispiel in Form der Sensationslust. » ein Coaching kann Sie hierbei unterstützen.

Vor allem im kindlichen Alter ist die Neugier noch stark ausgeprägt, das Bedürfnis alles zu entdecken, Neues und Unbekanntes kennen zu lernen ist da noch besonders groß. Das Bedürfnis Dinge zu hinterfragen, um etwas dazu zu lernen ist auch noch ausgeprägter. Festzuhalten ist jedenfalls, dass die Neugier der Ursprung für fast alle Erfindungen, Entdeckungen und Erkenntnisse ist. Herodot, ein griechischer Geschichtsschreiber, sah in der Neugier den Hauptgrund für seine Arbeit. Auch Platon, griechischer Philosoph, sah im Staunen den Anfang der Philosophie. Sogar Albert Einstein war der Meinung, dass die Neugier die Urquelle aller technischen Errungenschaften ist, wobei auch der Spieltrieb des Menschen einen Einfluss hat. » unsere Teambuilding-Seminare mit erlebnispädagogischen Ansatz bauen auf ihren Spieltrieb und ihre Neugierde auf.Teamentwicklung & Teambuilding - Ihr Seminar zum perfekten Team!

Eine Langzeitstudie, durchgeführt von Todd Kashdan, Wissenschaftler an der George Mason University in Virgina, kam zu dem Ergebnis, dass Neugier zu einem ausgefüllten Leben führt und es außerdem verlängert. Bei der Studie wurden 2.000 Pensionisten im Alter von 60 bis 86 Jahren befragt, bereits nach fünf Jahren konnte ein eindeutiges Ergebnis festgestellt werden. Diejenigen Befragten, die neugierig waren hatten gute Chancen älter zu werden, unabhängig von Rauchverhalten, Ernährung, früheren Herzkreislaufstörungen oder Krebserkrankungen. Die Unaufgeschlossenen hatten eher schlechtere Aussichten. Zusätzlich zu der erhöhten Lebenserwartung sind neugierige Menschen kreativer, attraktiver, kluger, liebenswerter und mutiger.

Neugier führt außerdem zu erhöhter Intelligenz. Wenn man viel fragt, lernt man auch viel und zusätzlich werden durch die Neugier die Neuigkeitsdetektoren im Gehirn besser mit den Gedächtnisbereichen verbunden. Herausgefunden haben das Neurobiologen des Life & Brain Centers der Bonner Universität mit Hilfe von Hirnmessungen. Das heißt je aufgeschlossener ein Mensch ist desto mehr Vernetzungen gibt es im Hirn und desto größer ist die Bereitschaft Unbekanntes kennen zu lernen. Des Weiteren konnte Kashdan feststellen, dass Neugier Menschen verbindet.

Die größte Bremse der Neugier ist das menschliche Bedürfnis nach Sicherheit. Die Neugier ist immer mit Risiko verbunden, man weiß nie was genau passiert oder was man erfährt. Jeder hat zwei Bedürfnisse in sich, das eine nach Abenteuer und das andere nach Kontinuität. Vor allem Rituale und Gewohnheiten stehen der Neugier im Weg. Wenn man gar nicht neugierig ist verliert man seine Offenheit, Flexibilität und die Fähigkeit mit neuen Situationen umgehen zu können. Um die Neugier zu behalten kann man sich ganz einfach an die Kindeszeit zurück erinnern und dieses Lebensgefühl in die Gegenwart holen. » haben Sie Spaß dabei - Lachen als Erfolgsstrategie!

Literaturverweis:

Active Beauty, Nr.2/April 2014

Auf Grund des Leseflusses wurde bei diesem Artikel auf eine geschlechtergerechte Sprache verzichtet.

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